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Die bewegte 7. SSW

In der 7. SSW ist Ihr Baby um das Doppelte gewachsen: Mit 8 mm hat es nun die Größe einer Blaubeere. Nach der Bildung von Muskelsträngen vollführt der Embryo nun seine ersten Bewegungen! Das unkontrollierte Zucken können Sie aber noch nicht spüren. Die Entwicklungsphase ist gekennzeichnet durch vor-evolutionäre Merkmale, so genannte Rudimente, die sich später wieder zurückbilden werden. So wachsen z.B. Finger und Zehen vorerst mit Schwimmhäuten in den Zwischenräumen. Auch der Schwanz in dem die Wirbelsäule endet, ist noch vorhanden. Die Ansätze von Augen, Nase und Mund entstehen. Die Knochen verknorpeln sich und geben dem Körper mehr Stabilität.

Schlaf als beste Medizin: Beschwerden in der 7. SSW

Die 7. SSW sieht man Ihnen äußerlich noch nicht an, obwohl sich die Gebärmutter seit Beginn der Schwangerschaft schon um das Doppelte vergrößert hat! Dadurch kann Druck auf der Blase entstehen. Zusammen mit der verstärkten Durchblutung macht sich das durch häufigen Harndrang bemerkbar. Die hormonell bedingten Beschwerden wie morgendliche Übelkeit halten an und können sich noch weiter verstärken. Durch die erhöhte Leistung des Herzens, um das Baby mit zu versorgen, können Kreislaufprobleme auftreten. Versuchen Sie also Überanstrengung zu vermeiden. In der Nacht haben Schwangere oft Probleme beim Durchschlafen, denn die liegende Position ist optimal um die Bänder der Gebärmutter zu dehnen. Wenn Sie ein Ziehen im Unterleib wahrnehmen kann es dagegen helfen sich hinzulegen. Allgemein wird geraten in dieser Zeit so viel wie möglich zu schlafen. Damit unterstützen Sie Ihren Körper dabei wieder ins hormonelle Gleichgewicht zu kommen.

Worauf Sie in der 7. SSW besonders achten sollten

Das Wachstum des Babys in der 7. SSW verlangt bereits jetzt Höchstleistungen von Ihrem Körper. Unterstützen Sie ihn dabei mit einer ausgewogenen Ernährung! Achten Sie besonders auf eine ausreichende Menge von:

  • Calcium
  • Vitaminen
  • Mineral- und Ballaststoffen
  • Folsäure

Fleisch und Fisch sollten immer richtig durchgebraten werden. Denn Ihre geschwächte Immunabwehr ist anfälliger für Lebensmittelinfektionen durch Salmonellen oder Listerien. Auch Toxoplasmose stellt nun ein Risiko dar. Verläuft die Infektion im Normalfall harmlos und ohne Symptome, kann sie dem ungeborenen Kind durch Wachstumsstörungen schaden. Diese Krankheit wird auch durch Katzenkot übertragen. Verwenden Sie deshalb bei der Reinigung von Katzenklos Handschuhe oder delegieren Sie diese Aufgabe wenn möglich. Einer Vielzahl von Infektionen die durch Viren verursacht werden, können Sie mit Impfungen vorbeugen. Diese sind sowohl für Sie als auch für Ihr Baby ungefährlich. Überprüfen Sie also Ihren Impfstatus und lassen sich anschließend von Ihrem Arzt dazu beraten.