Skip to main content

Das komplexe Gehirn in der 26. SSW

In der 26. SSW ist Ihr Baby ca. 34 cm groß und wiegt ca. 800 g. Seine Länge ist damit ungefähr die einer Salatgurke. Die Entwicklung gestaltet sich nun immer individueller. Daher dürfen auch die Abweichungen von diesen Angaben immer größer werden. Ob sich Ihr Kind innerhalb der Durchschnittswerte befindet, können Sie In Ihrem Mutterpass anhand der Kurven des Wachstumsverlaufs ablesen.

Die Nervenzellen an der Hirnoberfläche sind nun vollständig ausgebildet. Die Aufgabenverteilung im Gehirn ist noch nicht abgeschlossen. Viele Körperfunktionen werden noch von Bereichen übernommen, die sich früher entwickelt haben. Nun teilt sich die Großhirnrinde in verschiedene Schichten und geht eine Verbindung mit den Nervenbahnen der Augen ein. Das ermöglicht Ihrem Kind Formen und Farben zu sehen. Durch die komplexen Vernetzungen untereinander ist auch der gestiegene Bewegungsdrang Ihres Babys zu erklären. Sein Körper wird immer beweglicher und einzelne Aktivitäten können besser koordiniert werden.

Der Körper der werdenden Mutter in der 26. SSW

Ab der 26. SSW nehmen Sie immer schneller an Gewicht zu, pro Woche ca. 500 g. Ein Teil davon ist bedingt durch Wasser welches Ihr Körper jetzt vermehrt einlagert. Der wachsende Bauch stört den Rückfluss von Blut, die Arbeit der Venen wird erschwert. Manche Frauen klagen über taube und schmerzende Finger, Handgelenke und Hände. In diesem Fall ist wahrscheinlich der Handwurzelkanal in den Handgelenken geschwollen. Durch diesen Kanal laufende Nerven werden gequetscht, der Druck äußert sich in einem brennenden Schmerz. Hilfreich ist eine Bandage und auch die Einnahme von Vitamin B6 kann Linderung verschaffen.

26. SSW: Streifen-Gefahr

In dieser Zeit könnten Sie die ersten Schwangerschaftsstreifen entdecken. Wenn Sie die Veranlagung dafür haben, lassen sie sich kaum vermeiden. Besonders gefährdet sind:

  • Bauch
  • Brüste
  • Po
  • Oberschenkel

Die Streifen können in ihrer Sichtbarkeit stark gemildert werden. Halten Sie die Haut geschmeidig durch die tägliche Anwendung von Massagen, Cremes und Ölen. Nach der Schwangerschaft verblassen die vernarbten Stellen meistens soweit, dass nur noch ein leichtes Schimmern zu erkennen ist.