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Die Entwicklung Ihres Babys in der 21. SSW

Ihr Baby ist in der 21. SSW mit ca 27 cm in etwa so groß wie eine lange Möhre. Es wiegt ca. 300 g und nutzt den noch vorhandenen Platz in der Gebärmutter voll aus. Die munteren Purzelbäume, Schläge und Tritte folgen manchmal sogar schon einem bestimmten Muster! Die Entwicklung von Augenbrauen und Augenlidern ist abgeschlossen. Mit vorsichtigem Blinzeln wird Ihr Baby seine Augen nun wieder öffnen. Die Knochen sowie Finger- und Zehennägel härten immer weiter aus. Im Gehirn bilden sich die typischen Furchen aus.

Bei Jungen waren die Hoden bisher in der Bauchhöhle angelegt. Nun wandern sie über den Leistenkanal um sich anschließend in den Hodensack abzusenken. Parallel passiert das Gleiche bei den Mädchen mit den Eierstöcken, die Gebärmutter ist bereits vollständig entwickelt.

Konkreter in die 21. SSW

Ab der 21. SSW beginnt die Konkretisierungsphase. Das Baby macht sich immer deutlicher bemerkbar und wird somit wirklich begreifbar. Die charakteristischen Gesichtszüge auf dem Ultraschall machen das Wesen in Ihrem Bauch weniger abstrakt. Ab jetzt sollten Sie Ihren Körper keinen zusätzlichen Belastungen mehr aussetzen. Dazu gehört das Heben oder Tragen von 5 kg oder mehr. Haben Sie bereits Kinder, ist das nicht immer realisierbar. Achten Sie dann auf einen geraden Rücken und die Bewegung sollte aus den Beinen kommen.

Die meisten Geburtsvorbereitungskurse beginnen ab der 25. SSW, um sie bis zur 37. SSW abzuschließen. So sind Sie auch bei einer früher einsetztenden Geburt bestens vorbereitet. Schauen Sie sich nach einem geeigneten Kurs für Sie um. Auch für bereits erfahrene Mütter kann der Kontakt zu anderen Schwangeren hilfreich sein. Neben der richtigen Atemtechnik während der Geburt, wird in dem Kurs der Beckenboden trainiert. Um Spätfolgen wie z.B. Inkontinenz vorzubeugen, sollten Sie bereits jetzt täglich einige Übungen in den Alltag integrieren:

  • Beim Einatmen Schließmuskeln anspannen, beim ausatmen entspannen
  • Beim Husten oder Niesen aufrechte Position einnehmen und über die Schulter nach hinten sehen
  • Viel trinken und nicht für kleinere Mengen zur Toilette gehen, die volle Blase trainert automatisch den Beckenboden