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Mit dem Baby in den Urlaub?

Die ersten Wochen und Monate mit Baby sind für allem für die Mutter sehr anstrengend: wenig Schlaf, Stress im Haushalt, kaum ruhe für sich selbst, und schon gar keine Muße für die traute Zweisamkeit viele Mütter fühlen sich gerade in dieser Zeit „reif für die Insel“ oder ihnen fällt regelrecht „die Decke auf den Kopf“ , da sie sich vorwiegend in den eigenen vier Wänden aufhalten. Kein Wunder also, dass der Wunsch nach Tapetenwechsel und die Sehnsucht nach Natur besonders in dieser Zeit sehr groß ist. Viele Eltern aber, dass sie ihrem Baby noch keinen Urlaub zumuten können und bleiben dann mehr oder weniger frustriert zu Hause. Doch eine kleine Reise ist für ein gesundes Baby weder belastend noch gefährden Eltern damit sein Wohlbefinden.

Natürlich sollte man einem Neugeborenen erst einmal Ruhe gönnen, damit es sich an seine neue Umgebung gewöhnen kann. Aber sobald Kleinkinder vier oder fünf Monate alt sind, kann es sich durch aus auf eine Luft- und Umgebungsveränderung einstellen – vorausgesetzt, eine vertraute Bezugsperson ist dabei. Und wenn Eltern gewisse Voraussetzungen bei der Auswahl des Ferienziels beachten, kann ein gemeinsamer Urlaub für alle Beteiligten erholsam und schön sein.

Es gibt zahlreiche familienfreundliche Hotels, die sich auf Urlaub mit Babys spezialisiert haben. Auch gegen eine Fahrt ins Blaue mit einem Wohnmobil ist nichts einzuwenden. Und für ältere Babys (ab zwei Jahren) kann ein Urlaub mit dem Zelt eine spannende und abwechslungsreiche Angelegenheit sein. Wichtig ist dabei, dass vor allem die Eltern wissen, was ihnen selbst am wohlsten tut: Wollen sie sich beispielsweise einmal richtig verwöhnen lassen, dann wäre ein kinderfreundliches Hotel oder Pension für den Urlaub am besten geeignet. Im Wohnmobil, beim Zelten oder in einer Ferienwohnung muss man dagegen Haushaltspflichten wahrnehmen: Einkaufen, Mahlzeiten zubereiten, Abspülen und so weiter.

Reisevorbereitungen für den Familienurlaub

Ganz gleich, für welche Form von Urlaub man sich entscheidet: Auf folgende Hinweise sollten urlaubsreife Eltern bei den Reisevorbereitungen und bei der Wahl des Ferienziels achten:

  • Für Babys und Kleinkinder sind weite Reisen und große Klimasprünge nicht angenehm.
  • Gerade in den ersten Lebensjahren sind zum Beispiel Ferienziele in gemäßigten Klimazonen (etwa Mittelgebirge, Ost- oder Nordsee) empfehlenswert. Urlaub auf dem Bauernhof finden beispielsweise zwei- bis fünfjährige Kleinkinder besonders attraktiv. Abenteuerreisen mit den Eltern, Kulturfahrten mit Besichtigungen oder Fernreisen sollten erst ab dem siebten Lebensjahr unternommen werden.
  • Die ersten Impfungen sollte das Baby erhalten haben, ehe es in den Urlaub geht. Wenn Kleinkinder älter sind und die Eltern eine Fernreise mit ihnen unternehmen möchten, sollten sie sich vorher immer beim Kinderarzt oder Gesundheitsamt über die notwendigen Impfungen informieren.
  • Für Babys sind längere Auto- oder Bahnfahrten (auch Flüge) noch nicht so problematisch, denn meist schlafen sie bei den gleichmäßigen Motorengeräuschen gut ein.
  • Krabbel- und Laufkinder sitzen dagegen nicht längere Zeit still, da sie sich in ihrem Bewegungsdrang ziemlich eingeschränkt fühlen. Bei längeren Autofahrten zum Beispiel müssen die Eltern deshalb sehr viele Pausen einlegen, damit das Kind zwischendurch immer wieder herum tollen kann. Angenehmer sind da Bahnfahrten: Im speziellen Kleinkindabteil hat das Baby Bewegungsfreiheit.
  • Babys Reiseproviant (wie Milchflaschen, Kekse, Obst, Nüsse und reichlich Getränke) sollte im Sommer in einer Kühltasche untergebracht sein. Ein Milchfläschchen kann man in jedem Zugrestaurant und in Autobahnraststätte aufwärmen lassen

Was muss in den Urlaub mit?

Zur Mindestausstattung für den Urlaub sollte für junge Eltern folgendes gehören:

  • Ausreichend Windeln sowie Reinigungs- und Pflegeprodukte für unterwegs;
  • Ein Vorrat an der gewohnten Babynahrung (denn gerade im Ausland gibt es oft nicht die Nahrungsmittel, die das Kind gerade braucht);
  • Ein Krankenschein fürs Ausland für den Notfall;
  • Die Telefonnummer des Kinder- oder Hausarztes;
  • Reiseapotheke ( in der Zäpfchen gegen Brechreiz, Fieber und Durchfall auf keinen Fall fehlen sollten);
  • Moskitonetz;
  • Sonnenhut und sonnenschutzmittel mit hohem Lichtschutzfaktor;
  • Genügend Papier- oder Taschentücher
  • Außerdem dürfen Spielzeug, der vertraute Teddy oder das Schmusekissen auf gar keinen Fall fehlen. Denn fernab von der gewohnten Umgebung vermitteln die Lieblingsspielsachen des Babys ein vertrautes Gefühl.

Mein Rat an Sie:

Wollen Sie mehr über babygerechte und kinderfreundliche Ferienorte wissen, dann sollten Sie sich frühzeitig vor Ihrem Urlaub an einschlägige Organisationen und Verbände im gewünschten Urlaubsland wenden.

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