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Gesundheitsfürsorge – damit es dem Kind gut geht

Ein gesundes Kind zu haben erfüllt alle Eltern mit größter Freude und Zufriedenheit. Doch Gesundheit ist keine Selbstverständlichkeit, die einmal erworben, immer gewährleistet bleibt.

Und es ist auch nicht nur der Körper, der völliges Wohlbefinden widerspiegelt. Denn jedes menschliche Wesen ist eine Einheit von Körper, Geist und Seele: um vollkommen gesund zu sein, müssen sich alle Ebenen in einem harmonischen Gleichgewicht befinden.

Eltern tragen über viele Jahre hinweg die Verantwortung für das umfassende Wohl ihrer Kinder. Deshalb sei an dieser Stelle noch einmal darauf hingewiesen: Liebe, Anerkennung und emotionale Sicherheit halten ein Kind gesund an Leib und Seele. Doch viele Eltern denken bei dem Begriff Gesundheitsfürsorge zunächst nur an das körperliche Wohlergehen ihrer Schützlinge: Kein Schnupfen, keine Kinderkrankheit – also ist das Kind gesund! Doch seelische Schmerzen oder geistige Verwirrung auf Grund immer wieder kehrender emotionaler Stresssituationen im Alltag hinterlassen ihre Spuren und äußern sich in typischen Symptomen. Verhaltensstörungen können beispielsweise die Reaktionen eines Kindes auf chronischen Seelenkummer sein. Zu den häufigsten Auffälligkeiten im kindlichen Verhalten zählen unter anderem:

  • irrationale Angstzustände
  • nächtliche Alpträume
  • häufiges Weinen
  • Apathie (Teilnahmslosigkeit)

Auch eine körperliche Krankheit kann als Zeichen seelischer Nöte und gefühlsmäßiger Konflikte auftreten.

Gesundheit ihres Kindes

Die Gesundheit des Kindes ist für viele Eltern das größte Glück – doch das Wohlbefinden ist keine Selbstverständlichkeit: Um vollkommen gesund zu sein, müssen sich Körper, Seele und Geist in harmonischem Gleichgewicht befinden

Neben der Achtung kindlicher Gefühle ist es außerdem von Bedeutung, dass in der Erziehung schon die Grundsteine für gesundes Handeln von den Eltern gelegt werden: eine ausgewogene Ernährungsweise, viel Bewegung sowie häufiger Aufenthalt im Freien und ausreichend Schlaf gehören ebenso dazu wie das frühzeitige Anleiten zur Körperpflege. Vorausgesetzt, die Eltern sind selbst gute Beispiele, lernen Kinder sehr schnell, die Gesundheitsregeln zu beherzigen.

Weitere Maßnahmen der Gesundheitsfürsorge sind die regelmäßigen Besuche beim Kinderarzt. Bei den insgesamt neun angebotenen Vorsorgeuntersuchungen können Auffälligkeiten und Störungen im kindlichen Verhalten und in der körperlichen Entwicklung rechtzeitig erkannt werden. Und je früher eine Krankheit erkannt wird desto eher kann der Kinderarzt entsprechende Therapien einleiten, die in den meisten Fällen zum gewünschten Erfolg, der Gesundheit des Babys führen.

Ihren Säugling können Eltern, wenn sie dies wollen, auch in einer öffentlichen Mütterberatung vorstellen. In jeder Stadt und in jedem Landkreis gibt es die von den staatlichen Gesundheitsämtern eingerichteten Beratungsstellen. Hier können Eltern kostenlosen ärztlichen Rat einholen, ihr Kind wiegen lassen und sich Tabletten zur Rachitisvorbeugung abholen. Krankheiten werden dort allerdings nicht behandelt, dafür ist der Kinderarzt zuständig.

Beim Thema Gesundheitsfürsorge muss auch daran gedacht werden, dass unsere Lebensbedingungen zunehmend gefährlich sind: Kinder müssen im Sommer mit der Ozonbelastung leben und im Winter mit Smog. Hinzu kommen mögliche Allergie auslösende Stoffe in der Nahrung. Doch Kinder können sich nicht selbstständig schützen. Das Bemühen um die Gesundheit eines Kindes muss deshalb auch in einem größeren Zusammenhang gesehen werden, und Politiker und Eltern sind deshalb gleichermaßen aufgefordert, zukünftig für gesündere Lebens- und Umweltbedingungen zu sorgen.

Glückliches Kind

Kindern merkt man im Allgemeinen deutlich an, wie es ihnen geht; sind sie wohlauf und spüren sie die Anerkennung ihrer Umwelt, zeigen sie dies auch