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Pseudokrupp beim Baby

Drei Nummern zu groß – Kinderjahre mit hypophysärem Kleinwuchs


Der Krupphusten ist eine quälende Erkrankung, die vor allem in den Wintermonaten auftritt. Am häufigsten sind Kinder zwischen zwei und vier Jahren betroffen, wobei mehr Jungen erkranken als Mädchen. Aber auch schon Babys ab sechs Monate können von diesem leiden betroffen werden.

Die akute Ursache des Pseudokrupp ist meist ein Virusinfekt, der in bestimmten Fällen zum Anschwellen der Stimmbänder und der Schleimhaut in Kehlkopf und Luftröhre führt.

Besonders nachts treten Anfälle auf: Das Kind wacht mit einem bellenden Husten auf, ringt nach Luft und kann sich in eine lebensbedrohliche Atemnot hineinsteigern. Beim Einatmen sind ziehende, brummende oder jauchzende Geräusche hörbar.

Behandlungsmöglichkeiten Pseudokrupp beim Baby

Propolair Propolis – Verdampfer A1


Grundsätzlich gilt bei einem akuten Anfall von Krupphusten: Wenn Lippen, Hände oder Nasenspitze des Kindes blau werden, muss es sofort in die nächste Klinik. Auch wenn der Anfall zum ersten Mal auftritt, sollten Eltern mit ihrem Kind das nächste Krankenhaus aufsuchen. Für weitere Notfälle werden Medikamente (Kortisonzäpfchen, Beruhigungsmittel) verordnet, die bei einem Anfall die Symptome lindern. Homöopathen empfehlen als Vorbeugemaßnahme ab Anfang September bestimmte Arzneimittel zu verabreichen.

Bei einem akuten Anfall müssen Eltern vor allem Ruhe bewahren, um das Kind nicht noch stärker zu verängstigen und um folgende Maßnahmen durchführen zu können:

Das Kind auf den Arm nehmen und trösten. Beruhigende Worte und leicht über den Rücken-Streichen helfen, die Angst zu lindern.

Für feuchtkalte Luft sorgen. Wenn nicht gerade Nebel oder Smog ist, wird das Fenster geöffnet, damit das Kind die kühle Nachtluft einatmen kann. Ist das nicht möglich, kann man im Badezimmer heißes Wasser laufen lassen, um Dampf zu erzeugen.

Eine weitere Möglichkeit besteht darin, einen Wasserkessel mit Kamillentee in der Küche verdampfen zu lassen, damit das Kind diese Dämpfe einatmet. Durch diese Maßnahme kann häufig auf die Einnahme von Kortison verzichtet werden.

Nachdem sich das Kind beruhigt hat, bekommt es etwas Kühles zu trinken, zum Beispiel Mineralwasser ohne Kohlensäure.

Danach lagert man den Oberkörper des Kindes mit Hilfe von Kissen hoch. Kamillendämpfe und nasse, über einen Wäscheständer gehängte Tücher, sorgen die ganz Nacht für feuchte Luft. Meist schläft das Kind dabei erschöpft ein.

Neigt das Kind zu anfällen von Pseudokrupp, besteht für die Eltern striktes Rauchverbot. Außerdem muss immer für hohe Luftfeuchtigkeit in den Räumen gesorgt werden.