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Masern beim Baby

Impfen – Das Märchen vom Schutz: Entscheiden leicht gemacht

Diese Erkrankung (Masern) ist eine sehr ansteckende Viruskrankheit. Das Neugeborene ist durch die in der Plazenta vorhandenen Antikörper dagegen geschützt, allerdings nur dann, wenn die Mutter bereits Masern hatte. Ab dem vierten Lebensmonat besteht die Möglichkeit einer Maserinfektion. Sie kann zu jeder Jahreszeit auftreten, besonders häufig ist sie aber im Winter. Etwa neun bis zwölf Tage nach der Ansteckung treten erste Anzeichen auf: Hohes Fieber, Schnupfen und Husten sowie rote verquollene Augen, die auf Lichtreize sehr empfindlich reagieren. Nach ein bis zwei Tagen bilden sich weißliche Flecken an der Mundschleimhaut, die wie Kalkspritzer aussehen. Am vierten Tag sinkt die Körpertemperatur, danach steigt das Fieber aber wieder an Der Hautausschlag beginnt zunächst hinter den Ohren, er breitet sich langsam von oben (Gesicht, Rumpf, Gliedmaßen) nach unten aus. Es sind linsengroße, leicht erhabene, dunkelrot-violette Flecken. Sie werden immer größer und fließen mehr und mehr zusammen, wobei immer noch etwas gesunde Haut dazwischen zu sehen ist. Nach weiteren drei bis vier Tagen verschwindet der Ausschlag wieder; für einige Tage sind noch bräunliche Farbflecke sichtbar, und manchmal schuppt sich die Haut ein wenig. Gegen masern kann man impfen.

Behandlungsmöglichkeit

Bettruhe, ein verdunkeltes (dies ist wegen der Lichtempfindlichkeit des kleinen Patienten empfehlenswert) und regelmäßig gelüftetes Zimmer sind jetzt wichtig. Homöopathen verordnen zudem Mittel, die die Abwehrkräfte des Kindes stärken.

Masern bei Kindern

Da Kinder mit Masern sehr empfindlich auf helles Licht reagieren, sollte man ihr Zimmer abdunkeln

Außerdem empfehlen sie, keine Fieber senkenden Mittel zu verabreichen. Hustentees lindern den Hustenreiz, Kompressen mit Augentrosttee helfen, die geschwollenen Augen zu beruhigen.

Gleichzeitig braucht das Kind sehr viel seelische Wärme und die Zuwendung seiner Bezugsperson.