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Keuchhusten beim Baby

Keuchhusten ist eine bakterielle Infektion und eine für Babys bis zum sechsten Lebensmonat lebensbedrohliche Erkrankung. Am häufigsten tritt sie bei Kindern unter fünf Jahren auf. Ein bis zwei Wochen nach der Ansteckung beginnt die Krankheit mit einem zunächst normal klingenden Husten, der aber allmählich immer heftiger wird. Insbesondere nachts kann er anfallsähnliche Formen annehmen. Erst nach diesem Stadium kommt es zu den eigentlichen Keuchhustenanfällen: In Abständen folgen kurze, harte Hustenstöße hintereinander, wobei das Kind zunehmend unter Atemnot leidet. Es zieht die Luft mühsam, von lauten, krähenden Geräuschen begleitet, durch die verkrampfte Stimmritze ein. Oft werden die Anfälle auch erst durch Erbrechen beendet. Gegen Keuchhusten besteht Impfmöglichkeit.

Behandlungsmöglichkeit

Keuchhusten Für Details bitte anklicken


Die meisten Kinderärzte versuchen, mit Hilfe von Antibiotika die Zeit der Erkrankung zu verkürzen und Komplikationen vorzubeugen. Homöopathen berichten über gute bis sehr gute Heilungserfolge mit Hilfe einiger Medikamente.

Darüber hinaus erhält das erkrankte Kind kleinere Portionen als sonst zu essen, dafür bekommt es mehrere Mahlzeiten am Tag. Das Krankenzimmer ist stets gut zu lüften und sobald die Krankheit etwas abgeklungen ist, darf das Kind an die frische Luft. Ein Aufenthalt im Mittel- oder Hochgebirge über einen längeren Zeitraum hinweg, hilft ebenfalls, die Erkrankung zu verkürzen.