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Fieber beim Baby

Braun IRT 3020 Thermoscan Fieberthermometer


Die Erhöhung der Körpertemperatur hilft dem Organismus seine Abwehrkräfte zu mobilisieren. Deshalb ist es nicht in jedem Falle ratsam, Fieber senkende Mittel anzuwenden, denn sie unterdrücken diese positive Körperreaktion.

Grundsätzlich sollten Eltern wissen, dass Kinder leichter und höher fiebern als Erwachsene. Bei einem gesunden Kind beträgt die normale Körpertemperatur etwa 36,5 bis 37,5 Grad Celsius. Bis zu 38,0 Grad ist die Temperatur leicht erhöht, bei 38,5 Grad hat ein Kind leichtes, zwischen 38,5 und 39 Grad mäßiges Fieber. Erst darüber liegt hohes Fieber vor.

Fieber beim Baby

Bemerkenswert ist, dass Kinder – im Gegensatz zu Erwachsenen – selbst sehr hohes Fieber relativ gut verkraften. Nur bei sehr hohen, über mehrere Tage hinweg anhaltenden Temperaturen ist Vorsicht geboten, denn die Körperfunktionen werden dadurch beeinträchtigt.


Kleine Kinder, insbesondere im Alter von ein bis vier Jahren, können auf plötzlich ansteigende Körpertemperatur mit einem Fieberkrampf reagieren: Sie verdrehen die Augen, pressen die Zähne aufeinander, zittern oder krampfen am ganzen Körper. Oder sie sind völlig teilnahmslos mit starrem Blick. Bewusstlosigkeit kann ebenfalls auftreten. N diesem Fall muss sofort ein Arzt gerufen oder mit dem Kind in die nächste Klinik gefahren werden.

Husten bei Kindern

Teemischung, die bei Husten, Keuchhusten und Bronchitis hilft

Um die Krankheit zu überwinden werden folgende Zutaten zu gleichen Teilen gemischt, die alle in Apotheken erhältlich sind:

  • Fenchelsamen
  • Thymiankraut
  • Melissenblätter
  • Huflattichblätter
  • bei Fieber zusätzlich Lindenblüten zugeben

2 Teelöffel der Mischung mit 1/4 Liter kochendem Wasser übergießen und 10 Minuten in einer Tasse ziehen lassen, danach abseihen. Mit etwas Honig süßen und dem Kind drei- bis fünfmal täglich 1/2 bis 1 Tasse möglichst warm zu trinken geben.

Behandlungsmöglichkeiten von Fieber beim Baby

Um die Fieberursache herauszufinden, ist ärztlicher Rat einzuholen. Macht der Kinderarzt keine Hausbesuche, bestehen auch keine Bedenken, das Kind warm eingepackt in die Praxis zu fahren.

Bei mäßigem Fieber helfen bewährte Hausmittel, die Temperatur zu senken: Laufkinder, die nicht im Bett bleiben müssen, bekommen einen Laufwickel. Säuglinge erhalten einen in zimmerwarmem Wasser getränkten Wickel um das ganze Beinchen. Älteren Kindern die im Bett liegen, legt man Wadenwickel an, die mit kaltem Wasser angefeuchtet wurden. Nach etwa zehn Minuten ist der Wickel durchwärmt und muss erneuert werden. (insgesamt drei- bis viermal wiederholen). Bei Schüttelfrost sind die feuchtwarmen Wickel allerdings verboten!

Lindenblütentee fördert das Schwitzen; er wird deshalb von naturheilkundlich orientierten Ärzten bei allen fieberhaften Erkrankungen, insbesondere bei Erkältungskrankheiten, verordnet. Wichtig ist auch ,dass fiebernde Kinder viel trinken, am besten kühle Tees und Vitamin-C-haltige Fruchtsäfte, die mit etwas Mineralwasser verdünnt werden. Lüften Sie das Krankenzimmer regelmäßig durch – die Zimmertemperatur sollte 20 Grad Celsius betragen.

Bei sehr hohem Fieber, was bei Kindern oftmals mit Unruhe und Schlaflosigkeit einhergeht, kann nach Rücksprache mit dem Arzt vor allem für die Nacht ein Fieber senkendes Mittel (Zäpfchen) gegeben werden.

Bei anhaltender Temperaturerhöhung und/oder beim Auftreten weiterer Krankheitssymptome ist ein weiterer Arztbesuch notwendig.

Fieber bei KindernBei mäßigem Fieber haben sich Wadenwickel oder Laufwicke zur Temperatursenkung bewährt – bei Säuglingen tränkt man sie in zimmerwarmem Wasser, für ältere Kinder feuchtet man ein Tuch mit kaltem Wasser an