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Dreitagefieber beim Baby

ElternWissen. Das erste Lebensjahr: Ernährung, Schlaf, Wickeln, Baden, Trösten


Das Dreitagefieber ist eine der häufigsten fieberhaften Infekte, die Babys und Kleinkinder bis zum Alter von drei Jahren durchmachen. Wie sich das Kind mit dem Virus ansteckt konnte bislang noch nicht geklärt werden. Typisches Symptom der Erkrankung ist die hohe Körpertemperatur (39 bis 40 Grad Celsius), gelegentlich kommt Übelkeit und starkes Schwitzen hinzu.

Nach drei bis vier Tagen verschwindet das Fieber wieder, und es tritt ein masernähnlicher Ausschlag am Körper auf (an Bauch und Brust, manchmal auch im Gesicht sowie an den Armen und Beinen).

Da die Symptome der Krankheit, wie die rötlichen Flecken nicht jucken oder schmerzen, fühlen sich die meisten Kinder dabei in ihrem Wohlbefinden kaum beeinträchtigt.

Behandlungsmöglichkeiten Dreitagefieber beim Baby


Eine Therapie gegen das Dreitagefieber gibt es nicht. Das Kind muss, wie mit den meisten Virusinfektionen, alleine fertig werden. Dafür ist es aber danach ein Leben lang immun gegen diesen Erreger.

Während der Fieberphase der Krankheit ist das Kind sehr ansteckend, deshalb sollte man das betroffene Kind dann von anderen Kindern konsequent fernhalten. Kalte Wadenwickel helfen, die Körpertemperatur zu senken. Damit kleine Kinder dabei nicht liegen müssen, kann man ihnen einen Laufwickel machen: in kaltes Wasser getauchte Baumwollstrümpfe anziehen, darüber kommen dicke Wollsocken. Der Wickel muss zwei Stunden lang alle zehn Minuten gewechselt werden.

Gegen den mit der Krankheit verbundenen Ausschlag gibt es kein Mittel – deshalb ist besser, nichts dagegen zu tun. Nach etwa drei Tagen verschwindet er ohnehin von selbst.

Die meisten Kinder fühlen sich während der Erkrankung mit dem Dreitagefieber gar nicht so krank. Laufwickel halfen, das Fieber zu senken, ohne dass der kleine Patient das Bett hüten muss.

Für solche Laufwickel zieht man dem Kind dicke Wollstrümpfe über die feuchten Baumwollstrümpfe